Digitale Übertragung: vom Text zum Signal und zurück
Hier läuft eine interaktive End-to-End-Simulation: Du gibst Klartext und Parameter ein, und die Seite zeigt Schritt für Schritt, wie daraus ein Sendesignal entsteht, über einen gestörten Kanal geht und am Empfänger wieder zu Text wird. Jede Stufe erscheint als Karte mit kurzer Erklärung und den zugehörigen Daten (Bits, Symbole, Kurven).
Was die Übertragung hier macht: Zuerst werden die Daten kompakter codiert und mit einem Schlüsselstrom (Stromchiffre) verschlüsselt, mit Hamming(7,4) gegen Bitfehler abgesichert und mit einer
Präambel gerahmt. Dann folgen BPSK und pulsgeformtes Sendesignal
(Root Raised Cosine). Der Kanal bettet den Nutzrahmen in einen längeren Zufallsstrom ein (Präambel-Suche nötig), nutzt den
normierten Spannungsfaktor A = d0/d (Pegelbezug zu d0) und zeigt die
absolute Freiraum-Pfadverlustzahl PLFS,dB ≈ 20 log10(4πd/λ) aus f.
Zusätzlich additives Gauß-Rauschen (σ) — dadurch
können Symbole falsch entschieden werden und die Synchronisation per Korrelation ins Rutschen geraten. Beim
Empfang helfen Matched Filter, harte Bitentscheidung und Präambel-Peak, den Rahmen zu finden und
die Kette rückwärts zu dekodieren. Wenn d oder σ zu extrem sind, bricht die Rekonstruktion
sichtbar ein (Statuszeile und Stufen). Vertiefung: Hamming-Demo,
NOMA / SIC (Mehrnutzer, hier nicht simuliert).
Interaktive Übertragungskette
Passe Text, Schlüssel, Präambel (nur 0/1), Distanz, Trägerfrequenz (für λ und PLFS) und Rausch an. Der Nutzrahmen liegt in einem längeren Zufallsstrom — die Präambel muss per Korrelation gefunden werden. Größeres d oder σ erschwert das. Die Karten unten spiegeln jeden
Schritt mit Formeln und Daten wider.
Fazit
Die Simulation bündelt eine typische Kette: Quellcodierung, Verschlüsselung,
Hamming-FEC, Rahmen mit Präambel, BPSK und
Root-Raised-Cosine-Pulsformung. Der Kanal modelliert Distanz mit A = d0/d
(normierter Spannungspegel zur Referenz d0) sowie die absolute Freiraumdämpfung
PLFS,dB ≈ 20 log10(4πd/λ) und additives Gauß-Rauschen. Am Empfänger bestimmen
Matched Filter, Schwellenentscheidung und Präambelkorrelation, ob die inverse Kette den Klartext zuverlässig rekonstruiert. Zu großes σ oder d verschlechtert SNR und Sync — dann
bricht die Rekonstruktion ein, was die Statuszeile und die Stufen „Synchronisation fehlgeschlagen“ bzw. falsches
Dekodierergebnis zeigen.
Für vertiefende Theorie und andere Werkzeuge: Hamming-Demo, Fehlerkorrektur, AES-GCM, NOMA und SIC.